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Mascha Kaléko zum 100. Geburtstag

7. Juni 2007

"Bänkelsängerin" hat der Spiegel sie vor einigen Wochen in einem Artikel genannt. "Gebrauchslyrik" finde ich als Bezeichnung für ihre Alltagsgedichte treffender. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen sie kennen und wem sie etwas bedeutet. Gerade viele Frauen können Gedichte von ihr auswendig. Sie traf den Nerv der Zeit mit ihren Gedichten über alltägliche Erfahrungen: die Liebe, die Arbeitswelt, das Wochenende, tratschende Nachbarn ...

Ich hatte vor einigen Jahren noch das Glück, zwei Menschen kennenzulernen, die Mascha Kaléko von Jugendtagen an kannten und die ich nach ihr befragen konnte: Eine Klassenkameradin, mit der sie die jüdische Mädchenschule besucht hat und deren späteren Ehemann, der im Scheunenviertel seine Jugend verbrachte, wie Mascha Kaléko.

Als ich die heutige Lokalpresse durchsah, was nun zu Mascha Kalekos 100. Geburtstag über sie geschrieben wird, war die Ausbeute mager. Keine andere Zeit als diese ist ein Artikel im Tagesspiegel von Jan Schulz-Ojala überschrieben. Da es in Kladow einen winzigen Mascha-Kaleko-Weg gibt, hat er sich dort auf Spurensuche gemacht. Nun war Mascha Kaléko achtzehn Sommer immer wieder in Kladow, aber über konkrete Orte weiß man nichts. Deshalb kann man dort nur allgemein über Atmosphärisches spekulieren.

Für eine Spurensuche bieten sich Berlin-Mitte und Charlottenburg an, denn dort sind noch Häuser und Orte zu finden, mit denen Mascha Kalekos Leben verbunden war. Und sie hat viele Gedichte, in denen Berliner Orte und Plätze vorkommen, verfaßt: das romanische Cafe, der Savignyplatz, die Gedächtniskirche ...

Eine kleine biografische Skizze ist hier zu finden und eine etwas ausführlichere hier. Vor einigen Wochen kam bei dtv eine sehr gründlich recherchierte und gut geschriebene Biografie von Jutta Rosenkranz heraus. Sie wird heute Nachmittag in der Urania vorgestellt. Von Elke Heidenreich gelesen gibt es ein sehr schönes Hörbuch.

Wer sich auf die Spuren von Mascha Kaléko in Berlin begeben will, kann das im Rahmen von einer Stadtführung tun:

Julinacht an der Gedächtniskirche: Mascha Kaléko - Gedichte und Lebensorte
So 10. Juni + So 24. Juni um 17.00 h
Di 19. Juni 18.00 h
Start: Gedächtniskirche / vor dem alten Turm

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
(Mascha Kaléko)
7.6.07 00:51
 



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