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Jüdische Korrespondenz verabschiedet sich



Auf stolze 165 Ausgaben bringt es das monatlich erscheinende Blättchen, das der jüdische Kulturverein eineinhalb Jahrzehnte herausbrachte. Die Aprilnummer ist die letzte. Dann ist Schluß.

Glücklicherweise nur mit der Zeitung, denn der Verein hat ein neues Domizil ein paar Straßen weiter gefunden. „Jeden Monat acht Druckseiten in guter Qualität mit Wort und Bild zu füllen“ sei eine anspruchsvole Aufgabe, der sich die Herausgeber nicht mehr auf Dauer gewachsen sehen, lässt man die Leserschaft diesseits und jenseits des großen Teiches wissen, denn die jüdische Korrespondenz fand ihren Weg auch zu weit entfernten Freunden.

Ich habe es gern gelesen „das Blättchen“, wie es liebevoll genannt wurde. Es war anspruchsvoll, anregend, unterhaltsam und gut gemacht. Bescheiden in der Aufmachung hat es ein breites Publikum angesprochen.

Nicht nur von den Veranstaltungen wurde für diejenigen erzählt, die nicht (mehr) kommen konnten, sondern auch das Zeitgeschehen wurde kommentiert. Wenn es nötig war, michte sich das Blättchen – sprich der jüdische Kulturverein – in die öffentliche Diskussion ein, ob es um die geplante Kürzung von Renten für Verfolgte des Nationalsozialismus, die Situation der Zuwanderer aus den Länder der ehemaligen Sowjetunion ging, Islamophobie, das Holocaust-Denkmal oder den Nahostkonflikt.

Auch jüdisches Wissen wurde von Rabbinern und Wissenschaftlern weitergegeben und auch ein „Rezept des Monats“ gab es zwar nicht regelmässig aber doch dann und wann. „Jeder Tag ein Gedenktag“ brachte es auf stolze 150 Folgen. Man konnte sicher sein, in der JK eine kompetent begründete Meinung aus jüdischer Perspektive zu finden – auch wenn man selbst anderer Meinung war. Kaum ein Thema hat die jüdische Korrespondenz ausgelassen.

Auch wenn die Herausgeber auf die seit Herbst letzten Jahres erscheinende „Jüdische Zeitung“ verweisen und deren Abo empfehlen, so kann diese vom inhaltlichen Niveau mit dem Blättchen nicht mithalten. Da aber einige der Autoren der JK dort ihre Artikel anbieten werden, besteht Hoffnung! Ich habe mich jeden Monat auf das Blättchen gefreut. Es wird mir fehlen.

Stichworte: Jüdische Korrespondenz – jüdische Presse – jüdische Zeitung Berlin
5.4.06 10:53
 



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