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La Petite Jerusalem - jüdisches Filmfestival Berlin

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La petite Jerusalem - little Jerusalem - Jewish Filmfestival

Irgendwie sehen sie alle gleich aus, die Banlieues von Paris: Im Norden liegt Sarcelles, das kleine Jerusalem des Films. Dort lebt eine sephardisch jüdische Community, aus dem Maghreb stammende Juden, die sich Ende der 50iger und Anfang der 60iger Jahre hier niederließen. Der Film beginnt mit einer Massenszene, wie fromme Juden an Rosch haSchana (jüdisches Neujahr) zum Ufer der Seine kommen und Taschlich machen. Erzählt wird aus Lauras Blickwinkel, die mit Leidenschaft an der Sorbonne Philosophie studiert und mit ihrer Großfamilie in einer 3-Zimmer-Wohnung lebt. Ihr großes Vorbild ist Immanuel Kant aus Königsberg. Jeden Tag macht sie – wie er - zur gleichen Zeit, um 19.00 Uhr einen Spaziergang: Auch am Schabbat. Sie will weg aus diesem Viertel und ihr eigenes Leben leben, was ihre fromme Familie nicht verstehen kann. Ihre Mutter möchte sie möglichst schnell verheiratet sehen. Das Familienleben der frommen Schwester Mathilda bekommt Risse als diese auf der Jacke ihres Ehemannes ein blondes Haar findet.

Der Film zeichnet das Spannungsfeld zwischen einer sehr frommen orthodoxen Welt und der modernen säkularen Welt. In der Putzkolonne, in der Laura jobbt verliebt sie sich in einen aus Algerien geflohenen Journalisten, der ohne Papiere in Frankreich lebt.

Der Film zeichnet die Atmosphäre einer Nebenwelt nach, nur eine halbe Stunde vom Pariser Stadtzentrum entfernt, und Bagneux ähnelt, wo vor kurzem Ilan Halmi zu Tode gefoltert wurde. Auch in Sarcelles werden Juden überfallen, und eine Synagoge brennt. Lauras Familie wandert nach Israel aus, und sie bleibt zurück. Ob sie zum nächsten Rosch haSchanah beim Taschlich dabei sein wird oder sich von der orthodoxen Welt entfernt haben wird, bleibt offen.

Der Film wird am Sonntag 21. Mai um 21.00 im Kino Arsenal (Potsdamer Platz) im Rahmen des diesjährigen Jewish Filmfestival gezeigt.
21.5.06 07:33
 



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