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Menachem und Fred

Vor zwei Wochen ist "Menachem und Fred" angelaufen, ein Film, der das Schicksal von zwei jüdischen Brüdern aus Hoffenheim, nämlich Manfred und Heinz Mayer, erzählt. Sie wurden mit ihren Eltern nach Gurs deportiert. Die Eltern gaben ihre Kinder in die Obhut Fremder und sie überlebten.

Der Film begleitet die Brüder und später ihre Familien auf dem Weg zu Orten, die vor ihrer Emigration nach Amerika und Israel für sie wichtig waren. Jahrzehnte hatten die beiden keinen Kontakt miteinander. Der eine assimilierte sich in Amerika, der andere führt ein Leben als frommer Siedler in Israel.

Der Film erzählt auch die Begegnung zwischen den Opfern und ihren Kindern mit den Kindern der Täter. Derjenige, der die Familie Mayer vertrieb, war Emil Hopp, Vater von Dietmar, Rüdiger und Carola Hopp. Dietmar Hopp ist als Begründer von SAP und Förderer des TSV Hoppenheim bekannt geworden.

Dem Film gelingt es, ganz unterschiedliche Ebenen zu verbinden. Zwischen den Hopps und den beiden jüdischen Familien besteht ein intensiver Kontakt. Bezeichnend ist jedoch die Antwort von Menachem Mayer auf die Frage eines Journalisten, ob auch andere Hoppenheimer den Kontakt zu ihnen gesucht hätten:

"Weder von Privatleuten noch von offiziellen Stellen. Die ganze Initiative für die Gedenktafel ging von der Familie Hopp aus. Die Stadt hat sich nie um uns gekümmert oder irgendein Interesse gezeigt."


Hoffenheim und die dunkle Seite der Familie Hopp (Artikel in der Welt)
27.10.09 14:47
 



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