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Antijudaismus in der Osteransprache (Urbi et Orbi) des Papstes

Mich wundert es, daß noch nichts in den Medien darüber kam. Durch das antjudaismusfrei-Blog bin ich darauf aufmerksam geworden. Jedes Jahr am Ostersonntagvormittag wird vom Petersplatz in Rom der Segen des Papstes (Urbi et Orbi) in alle Welt übertragen. Man kennt das aus den Nachrichten, wenn dann am Schluß die Osterwünsche des Papstes in allen möglichen Sprachen erklingen.

Am Beginn seiner diesjährigen Osteransprache ging er auf die Exoduserfahrung "der Hebräer" ein. Nach einer längeren Zwischenpassage hieß es dann:

... die Kirche ist das Volk des Auszugs, das Volk des Exodus, da sie ständig das Ostergeheimnis lebt ...

Das ist Substitutionstheologie pur, von der es eigentlich hieß, die Kirche habe sie überwunden. Damit ist gemeint, daß die Kirche jahrhundertelang - und offensichtlich wieder - für sich in Anspruch nahm (und nimmt?), daß sie das jüdische Volk ersetzt und seinen Platz eingenommen hat.

Hört niemand bei der Ansprache des Papstes richtig zu oder sind diese Gedanken - inzwischen wieder? - so selbstverständlich, dass dazu öffentlich nichts zu hören ist?

Die vollständige Ansprache kann man sich hier anhören und ansehen.
5.4.10 16:07
 



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