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Spaßfaktor Judentum

4. März 2007

Der Deutschlandfunk hat ein Interview mit Gesa Ederberg, die seit kurzem als Rabbinerin an der Oranienburger Straße amtiert, auf seine Website eingestellt. Es ist dort für einige Tage als Soundfile zu hören und dauert etwa 10 Minuten.

"Judentum muss Spaß machen" ist das Gespräch überschrieben; besser gesagt finde ich "Judentum darf Spaß machen". Befragt wird sie zu ihrer Tätigkeit, zur Rolle der Frau im Judentum, zu Fragen der Integration der Zuwanderer aus der Sowjetunion und wie sie mit der Tatsache umgeht, daß sie Konvertitin ist.

Immer wieder wird betont, daß Gesa Ederberg die einzige Rabbinerin sei, die in Deutschland amtiert. Dabei wird unterschlagen, daß schon seit einigen Jahren Irit Shillor einige der liberalen jüdischen Gemeinden in Niedersachsen betreut, die in der Union progressiver Juden zusammengeschlossen sind.

Im April wird ein Interviewband erscheinen unter dem Titel: "Wenn nicht jetzt, wann dann", in dem Charlotte Knoblauch, Gesa Ederberg und Micha Brumlik zur "Zukunft des deutschen Judentums" befragt werden. Bleibt die Frage offen, warum unter den Interviewten kein Vertreter derer ist, die aus der ehemaligen Sowjetunion gekommen sind.

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Der Herder-Verlag schreibt in der Voran-kündigung:

Welche Perspektiven bietet die schwierige Heimat Deutschland für Jüdinnen und Juden im Jahr 2007? Antworten darauf geben in diesem Band drei herausragende Stimmen: Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Micha Brumlik, Frankfurter Wissenschaftler und Vertreter eines reformoffenen Judentums, und Gesa S. Edenberg, die als getaufte Deutsche zum Judentum fand und heute als Rabbinerin Stimme des traditions-orientierten Judentums in Deutschland ist.

Leute sowjetischer Herkunft und säkulare Juden fallen bei dieser Auswahl raus.
4.3.07 15:26
 



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