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Kirchengebäude soll Synagoge werden

In Hannover ist es schon einige Zeit her, daß die dortige liberale jüdische Gemeinde ein Kirchengebäude erworben hat. Nun ist die Situation in Bielefeld ähnlich. Die dortige evangelische Paul-Gerhard-Gemeinde kann das Gebäude nicht erhalten. Deshalb kam die Gemeinde auf demokratischem Weg zu dem Entschluß, das Gebäude zu veräußern.

Nun ist eine Gruppe gegen den Verkauf. Interessanterweise sind anscheinend einige Personen von Befürwortern zu Gegnern des Verkaufs geworden, als klar wurde, daß die jüdische Gemeinde das Gebäude erwerben würde. Nun ist das Kirchengebäude besetzt worden, um die Übergabe an die jüdische Gemeinde zu verhindernzögern.

Über den Verkauf und den Protest wurde schon an verschiedenen Stellen berichtet, auch in der - heute noch - aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

Im Kritiknetz jedoch ist eine Analyse der "Theologie" - besser gesagt der Ideologie -, die hinter dieser Protestaktion steht, zu lesen.

Besonders interessant ist, wie die FDP diese Situation versucht zu instrumentalisieren:

Wie keine andere Partei versucht die FDP die Situation für sich zu nutzen und auf Stimmenfang zu gehen. Sie trat wie gewöhnlich für den "vermittelnden" Dialog mit den Besetzern ein. weil diese doch ein "echtes Anliegen" hätten, dem man entgegenkommen müsse. Schließlich brachte sie gar den Gedanken ins Spiel, die öffentlichen Zuschüsse, die die jüdische Gemeinde für den nötigen Umbau des Gebäudes zur Synagoge beantragt hatte, angesichts des ‚öffentlichen Widerstandes' gegen den Umbau nicht zu bewilligen, und ließ als Begründung dafür vortragen, es ginge doch auch "um die Veränderung des Stadtbildes". Ist es zu fassen! Der Umbau des Gebäudes zu einer Synagoge soll das Stadtbild verunstalten und die widerrechtliche Aktion der Nötigung zu Lasten der jüdischen Minderheit soll damit belohnt werden, dass die Besetzer zu "engagierten Kirchenmitgliedern", "die ein echtes Anliegen haben", geadelt werden. Dass die Besetzer "Engagement" und "ein Anliegen" haben mag ja richtig sein. Wer hätte das nicht? Aber wieso ist Engagement als solches schon positiv? Es kommt doch wohl darauf an, welches Anliegen die "Engagierten" haben und in welcher Form und gegen wen sie es durchsetzen? Und in dieser Hinsicht sieht es mit dem Engagement der Besetzerclique aus der Mitte der Gesellschaft keineswegs gut aus. Dasselbe gilt auch für den Vorschlag des MdB von der FDP, der jüdischen Gemeinde die Zuschüsse für den Umbau der Synagoge nicht zu bewilligen. Denn nicht nur, dass die jüdische Gemeinde nie materiell entschädigt wurde für das, was ihr geraubt wurde, sie soll nun auch noch um ihre berechtigten Zuschüsse geprellt werden, nur weil die Besetzerclique es so will, die StaA ihre widerrechtlichen Aktionen duldet und die Presse "Hurra" schreit.

Der ganze Artikel steht hier.

Ich werde diesen Blogeintrag in ein paar Tagen löschen, weil er mit dem eigentlichen Thema dieses Weblogs "jüdisches Berlin" nichts zu tun hat.
30.5.07 13:32
 



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