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Atid heißt

... und so heißt ein Wahlbündnis rund um Lala Süsskind und Stefan Kramer zur Wahl für die Repräsentantenversammlung im November. Die Berliner Morgenpost:

Es müsse sich wieder lohnen, für die Gemeinde einzutreten. Schließlich sei die Gemeinde nicht nur die größte, sondern habe auch das größte Potenzial an jüdischem Leben in Deutschland. "Wir können uns nicht tagtäglich in Grabenkämpfen ergehen", sagte Kramer und machte unmissverständlich deutlich, dass die Gemeinde reformiert werden müsse. So müsse die Selbstverwaltung der Synagogen gestartet werden. Die Gemeinde müsse der religiösen Vielfalt Rechnung tragen und trotzdem als Einheitsgemeinde politisch mit einer starken Stimme sprechen. "Berlin ist nicht nur der Testfall, sondern auch ein Innovationsprojekt für alle anderen jüdischen Gemeinden in diesem Land", sagte Kramer. So müsse endlich ein Weg aufgezeigt werden, den vielen Zehntausenden jüdischen Einwanderern in Deutschland, die "nur" einen jüdischen Vater vorweisen können, die Mitgliedschaft in die Gemeinde zu ebnen. Nach jüdischem Gesetz, der Halacha, gilt nur als Jude, wer eine jüdische Mutter hat.

Ob nun die Mitgliedschaft von Kindern jüdischer Väter in der Gemeinde der Weisheit letzter Schluß ist, wage ich zu bezweifeln. Mir wäre vorrangiger die Frage, welche Angebote man für gemischt religiöse Familien entwickeln könnte.

Und im Hinblick auf Stefan Kramer verstehe ich nicht, wie er Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland sein will und Mitglied der Repräsentantenversammlung oder gar deren Vorsitzender. Schon vom Arbeitspensum dürfte sich das nicht vereinbaren lassen, was mich aber noch mehr irritiert ist der Fakt der Interessenkollision. Als Generalsekretär des Zentralrats muß er auch in Konflikten mit jüdischen Gemeinden vermitteln können.
17.9.07 23:30
 
s



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